Bericht

5. Jugendtag in der Lukaskirche

Mit den Sinnen Sinn erfahren

«Sinn-Voll» lautete das Motto des 5. Jugendtages vom 28. Oktober 2017 in der Lukaskirche Luzern. Rund siebzig reformierte Jugendliche aus der Kirchgemeinde Luzern verbrachten zusammen einen sinn-reichen Tag. Mit Glockengeläut, funkigen Orgelklängen von der Organistin Dorothé Lustenberger sowie Trommeln vom Kolumbianer Leonard Ponce wurden die Teilnehmenden in der Kirche empfangen. Es folgte eine Meditation über die fünf Sinne, über die wir ständig in Kontakt sind mit unserer Umwelt, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Fünf Sinne – fünf Workshops

Die fünf Sinne waren dann auch das Thema der fünf angebotenen Workshops, die alle Teilnehmenden durchlaufen konnten. Beim Workshop «Riechen» erschnupperten die Jugendlichen biblische Düfte, stellten selber eine Seife her sowie ein Duftsäckchen mit einer eigenen Kräutermischung. Beim «Sehen» mit Beat Lustenberger wurde die wunderbare Funktion des Auges in Erinnerung gerufen. Dabei wurde auch angesprochen, welche Bedeutung dem Sehen bei den Wunderheilungen von Jesus zukommt. Nicht zu über-«hören» war der Perkussionsworkshop mit Leonardo. An der vierten Tür stand die Aufschrift «Fühlen», wo man unter anderem ein Fussbad nehmen oder einen Fussparcours begehen konnte. Das letzte Highlight war schliesslich das «Schmecken»: Paul Conrad von Pizza Pronto hat seinen Ofen in der Zwitscherbar aufgestellt und die Jugendlichen konnten ihre eigene Pizza zusammenstellen.

Was gibt Sinn?

Über die Sinne wurde auch die Brücke dazu geschlagen, was im Leben Sinn gibt und wie Gott unserem Leben Sinn und Grund gibt. Wir glauben, unser Leben geschenkt bekommen zu haben, um es mit unseren Sinne zu entdecken und auszukosten. Das ist die Fülle des Lebens, von der Jesus spricht. Der Jugendtag endete mit dem schon traditionellen Kerzenritual, Gebet, Unser Vater und dem Segen.

Die Teilnehmenden sowie das Organisationsteam mit Nhur Barguil, Carmen Köhmann, Nicole Lechmann, Sarah Ronner und Andreas Baumann schauten auf einen gelungenen Tag zurück (Barbara Mock, Leiterin der Projektstelle 14 + verweilt zur Zeit im Mutterschaftsurlaub). Man darf sich auf eine Neuauflage im nächsten Herbst freuen.

 

 

 

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