Bericht/Filmprojekt

Medienmitteilung „böses erwachen“

Premiere des Films „Böses Erwachen“ der Projektstelle 14plus

 Einmal ein Bösewicht sein

Am Samstag, 15. Februar 2014 fand im Kino Bourbaki, Luzern die Weltpremiere des Films „Böses Erwachen“ statt. Die Stars waren aber für einmal nicht bekannte Hollywood-Schauspieler, sondern 15 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Zusammen mit der Projektstelle 14plus der Reformierten Kirche Luzern, haben sie einen 40-minütigen Film produziert.

 Die rund 150 Zuschauer sitzen gespannt auf ihren Kinostühlen und warten, bis die ersten Szenen des Films „Böses Erwachen“ über die Leinwand flimmern. Vorher begrüssen aber Barbara Mock, die Projektleiterin und Moritz Schneiter, der Regisseur des Films die Gäste. Der Film sei ein „Low-Low-Budget-Film“, schmunzelt Moritz Schneiter. Trotzdem dürfen sich die Besucher auf einen gelungen Film mit anschliessendem Apéro freuen. Und Film ab!

 Viele verschiedene Szenen und jede Menge Talent

Der Film dreht sich um einen Wettbewerb für ein Stipendium. Um den Wettbewerb zu gewinnen, tun die Mädchen und Jungen so einiges. So wird zum Beispiel eine begabte Mitbewerberin kurzerhand entführt

und so als Konkurrentin ausgeschaltet. Auch ein Einbruch fehlte nicht. Schliesslich musste für den Wettbewerb das passende Kleid

her. Dieses wurde kurzerhand in einem Kleiderladen geklaut. Michelle Keller (15) spielte die Einbrecherin. „Es war spannend, für einmal ein Bösewicht sein zu dürfen“, lacht sie. Neben dem Wettbewerb geht es auch um ein junges Mädchen, dass bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt. Die Ideen für die Szenen stammen zum grössten Teil von den Jugendlichen selbst. Bei der Umsetzung zeigten sie viel Talent und Fantasie.

 „Spannend, witzig und actionreich“

Die Reaktionen auf den Film waren durchwegs positiv. „Die Jugendlichen können wirklich stolz sein, auf das Kunststück das sie auf die Beine gestellt haben“, lobt Miriam Imfanger aus Emmenbrücke. „Spannend, witzig und actionreich“, so beschreibt Nadine Kummer aus Kilchberg den Film. Barbara Mock, die Leiterin der Projektstelle 14plus der Reformierten Kirche Luzern, hat den fertigen Film heute ebenfalls zum ersten Mal gesehen. „Der Film gefällt mir sehr gut. Nun bin ich aber auch etwas wehmütig, dass das Projekt vorbei ist.“ Auch für die Jugendlichen war es das erste Mal, dass sie den fertigen Film zu Gesicht bekommen haben. „Es ist schon seltsam, wenn man sich selbst auf so einer grossen Leinwand sieht“, erzählt Annika Imfanger (12). Sara Wagner (12) ergänzt: „Ich war sehr nervös vor dem Filmstart. Aber jetzt geht es mir wieder gut“.

 „Dreharbeiten haben Spass gemacht“

„Die Dreharbeiten für den Film waren sehr spannend und haben Spass gemacht. Ich hatte aber auch tolle Drehpartner“, schwärmt Yannik Kulli (13). „Wir haben sehr viele Szenen gedreht, deshalb dachte ich, der Film sei länger. Aber das macht nichts, gefallen hat er mir trotzdem“, erzählt Sophie Herfort (13). Das ganze Projekt, inklusive Schnitt des Films hat ein Jahr gedauert. Moritz Schneiter und Barbra Mock haben die Regie geführt und viel zum guten gelingen beigetragen. Den Feinschliff hat Till Gmür mit dem professionellen Schnitt gemacht.

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